GVA GmbH

Gesellschaft für Verkaufsförderung in Apotheken und Vermögensverwaltung mbH
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Allgemeine Grundlagen


Das Präqualifizierungsverfahren im Hilfsmittelbereich wurde mit dem GKV-OrgWG eingeführt und löst die bisherige kassenrechtliche Zulassung ab. Maßgebliche gesetzliche Grundlage bildet § 126 SGB V.

Das Verfahren dient dem generellen Nachweis gegenüber sämtlichen Krankenkassen der GKV, dass die Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel von den Leistungserbringern erfüllt werden, sog. Eignungskriterien.

Der GKV-Spitzenverband hat die Ausgestaltung des Präqualifizierungsverfahrens mit den für die Wahrnehmung der Interessen der Leistungserbringer maßgeblichen Spitzenorganisationen auf Bundesebene vertraglich vereinbart, insbesondere wurden die näheren Einzelheiten zum Erwerb einer Präqualifikation geregelt.

Die Präqualifizierung ist als Antragsverfahren ausgestaltet. Erfüllt der Antragsteller die Eignungskriterien, so erhält er eine Bestätigung darüber. Diese ist - sofern sich nichts verändert - grundsätzlich fünf Jahre gültig und muss dann wiederholt werden, sog. Repräqualifizierung.

Neben der schriftlichen Bestätigung der Geeignetheit durch die Präqualifizierungsstelle gegenüber dem Antragsteller erfolgt gleichzeitig eine Übermittlung der Ergebnisse des Präqualifizierungsverfahrens an den GKV-Spitzenverband. Dieser stellt die Informationen über den Umfang der Versorgungsberechtigung in elektronisch geeigneter Form allen Krankenkassen zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zum Präqualifizierungsverfahren auf den Seiten des GKV-Spitzenverbandes